Spiralstrahlmühle

Spiralstrahlmühlen werden häufig in der Pharmaindustrie sowie für die Herstellung von Feinchemikalien verwendet. Die Funktionsweise der Spiralstrahlmühle der Ebbecke Verfahrenstechnik AG aus Bruchköbel ist relativ einfach: Die Mahlluft wird am Düsenring über Lavaldüsen tangential eingeblasen. Dadurch bildet sich im Mahlraum die Spiralströmung aus, von der die Mühle ihren Namen hat. Durch die spiralförmig kreisende Strömung baut sich ein hoher Druck in der Mühle auf. Der angebaute, mit Druckluft betriebene Injektor sorgt dafür, dass das Mahlgut gegen den Überdruck in der Maschine eingetragen wird. Das eingetragene Mahlgut kreist in der Nähe des Düsenringes und wird dabei immer wieder von den Luftstrahlen erfasst.

Die Zerkleinerung erfolgt durch Partikel-Partikel-Stöße aufgrund unterschiedlicher Partikelgeschwindigkeiten im Düsenstrahl. Zerkleinertes Material wird mit der Luft zur Austrittsblende gezogen. Dabei unterliegen die Partikel durch die spiralförmige Bewegung einer Sichtwirkung: Nur feine Partikel werden ausgetragen, grobe Partikel verbleiben in der Mühle.

Die Merkmale einer Spiralstrahlmühle auf einen Blick:

  • Senkrechtes Mühlengehäuse für einfaches Handling
  • Spezielle Mahlraumgeometrie für spritzkornfreie Produkte
  • Mahlraum ohne rotierende Einbauten
  • Materialaufgabe über Injektor
  • Austauschbarer Düsenring

Spiralstrahlmühlen werden vor allem für hochwertige Pharmastoffe, z.B. Antibiotika oder Feinchemikalien eingesetzt, bei denen hohe Anforderungen an die Reinheit und Feinheit der Produkte gestellt werden.

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